Dauer: 2 Tage

Suchtmittelmissbrauch

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Immer wieder passiert es, dass Führungskräfte genau so wie Kolleginnen und Kollegen schweigend zusehen, wie eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter langsam und qualvoll Selbstmord in Raten begeht. Alle ahnen, dass eine Suchtmittelproblematik vorliegt. Hinter dem Rücken der betroffenen Person wird getuschelt. Keiner greift ein. Niemand hilft.
Die Menschen scheuen sich vor dem offenen Gespräch. Sie befürchten, sie könnten sich irren und deshalb den Zorn der betroffenen Person herauf beschwören. Und sie haben natürlich Angst vor unkontrollierten starken Emotionen.
In diesem Training lernen Sie, wie Sie Ihren Verdacht auf einen Suchtmittelmissbrauch sachlich formulieren und wie Sie dabei persönliche Angriffe vermeiden können. Sie machen sich bewusst, welche Hilfestellung Sie in Ihrer Rolle als Führungskraft anbieten wollen. Und Sie erleben, dass Sie ein solches Gespräch durch eine geeignete Struktur und angemessenes rhetorisches Werkzeug konstruktiv steuern können.
 
Lernziele:
 
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben ein Grundwissen über Hintergründe, typische Phasen und Symptome von Suchterkrankungen.
  • Sie machen sich bewusst, durch welche Verhaltensmuster der Suchtmittelmissbrauch ungewollt gefördert wird (Co-Alkoholismus).
  • Sie kennen sinnvolle Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz.
  • Sie erwerben rhetorische Werkzeuge zur Beruhigung von Gesprächsverläufen.
  • Sie beherrschen das Phasenkonzept für Kritikgespräche bei Verdacht des Suchtmittelmissbrauchs.
  • Sie kennen einen sinnvollen Fünfstufenplan für den Fall einer Alkoholerkrankung.
  • Sie wissen, welche Risiken nach einem Entzug auftreten.