Dauer:

2 Tage

Glaubenssätze

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Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Überzeugungen über die Welt, andere Menschen und über sich selbst. Diese Alltagstheorien basieren auf Erfahrungen und auf Belehrungen durch andere Personen, denen der Einzelne Glauben geschenkt hat.
Manche Menschen vertrauen auf Glaubenssätze, die sie im Leben bestärken, andere auf tiefe Überzeugungen, die sie in bestimmten Situationen lähmen oder sogar handlungsunfähig machen. Wer beispielsweise denkt, dass das Leben einem spannenden Erlebnispark mit vielen Überraschungen gleicht, wird Schwierigkeiten positiver gegenüber stehen als jemand, der verinnerlicht hat, dass das Leben ein harter Kampf ist. Und wer überzeugt ist, dass er in Stresssituationen besonders leistungsfähig ist, wird Probleme leichter beseitigen als jemand, der annimmt, dass er sich bei Stress unmöglich konzentrieren kann.
Solche Glaubenssätze sind den meisten Menschen nicht bewusst, und genau hier liegt ihre Gefahr begründet: Wir haben unsere Überzeugungen so sehr verinnerlicht, dass wir sie nicht mehr kontrollieren. Und wenn wir schnell handeln oder entscheiden müssen, so greifen wird auf diese "Wahrheiten" zurück und agieren möglicherweise höchst uneffektiv.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in diesem Seminar, eigene Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern, um auch in schwierigen Konstellationen rational handeln zu können.
Es lohnt sich, wenn wir uns mit der Veränderung von Glaubenssätzen beschäftigen, die der Erreichung wichtiger Ziele im Weg stehen und wenn wir solche Überzeugungen aufbauen oder verstärken, die uns in unserem gewünschten Handeln bestärken.
 
Themen:
  • Entstehung von Glaubenssätzen
  • Beispiele
  • Einschränkung der Handlungs‑ und Entscheidungsfreiheit durch Glaubenssätze
  • Fehler in Entscheidungsstrategien
  • Werte und Normen
  • Möglichkeiten zur Erkenntnis eigener Glaubenssätze
  • Möglichkeiten zur Veränderung von Glaubenssätzen